Philosophie trifft Wirtschaft – agora42

Seit 2010 gestalten wir agora42, ein Magazin an der Schnittstelle von Wirtschaft, Philosophie und Gesellschaft. Das Editorial Design setzt auf klare Struktur, präzise Typografie und symbolische Bildwelten, um komplexe Inhalte lesbar zu machen und über viele Ausgaben hinweg zusammenzuhalten.

„Zeit verstehen, Gesellschaft anders denken, Zukunft gestalten.“

So könnte man das Leitmotiv von agora42 zusammenfassen – einem Magazin, das seit über 15 Jahren eine Lücke schließt: zwischen Wirtschaft und Philosophie. Und genau dort setzen wir gestalterisch an – mit einem klaren Design, das Orientierung gibt und Raum lässt für neue Horizonte.

Editorial Design für ein einzigartiges Magazin

agora42 ist kein gewöhnliches Wirtschaftsmagazin. Seit 2009 bringt es viermal im Jahr renommierte Autor:innen, Denker:innen und Visionär:innen aus Ökonomie, Gesellschaft und Politik zusammen – gedruckt, unabhängig und voller Fragen, die sonst zu selten gestellt werden. Unser Part? Seit 2010 begleiten wir die Redaktion gestalterisch: mit einem durchdachten Editorial Design, einem passenden Corporate Design – und mit Covern, die nicht nur auffallen, sondern Sinn machen.

Coverbeispiele der ersten Designgeneration von agora42 (2010–2011) – jede Ausgabe als visuelles Denkbild.

Ziel war von Anfang an ein modernes, minimalistiches Magazindesign mit Charakter und offen für Themenvielfalt. Leser:innen sollen schnell Orientierung finden – und gerne verweilen. Denn jede Ausgabe ist wie ein Buch: hochwertig produziert, inhaltlich langlebig und visuell prägnant.

Gestaltung mit Struktur und Metapher

Das Erscheinungsbild der agora42 haben wir über die Jahre immer wieder weiterentwickelt. Zuletzt 2022. Zeitgemäß und dennoch ganz klar wiedererkennbar. Jedes der Hauptkapitel bekommt typografisch und farblich eine eigene Bühne. So bleibt die Orientierung auch bei dichten Inhalten erhalten.

Die Bildsprache ist symbolisch, nie beliebig. Bei der Auswahl von Fotografien und der Erstellung von Collagen und Illustrationen denken wir „um die Ecke”, manchmal philosophisch, nie plakativ.

Die Typografie setzt auf Klarheit und gute Lesbarkeit, aber mit eigenem Ton. Wir kombinieren Schriftklassiker wie Bely, Beatrice Headline und Avenir Next, um die Balance zwischen Lesbarkeit, Charakter und Stil zu halten.

Reduziert, aber nicht leise – das Cover als Bühne

Ein zentrales Gestaltungselement: das Cover. Reduziert, aber immer mit Aussage. Ob fotografiert, illustriert oder collagiert – erlaubt ist, was wirkt und worauf das Gestaltungsteam aktuell Lust hat. Viele der Titelseiten wurden bereits beim Wettbewerb „Cover des Monats“ ausgezeichnet – gemeinsam mit Magazinen wie brand eins, CICERO oder DER SPIEGEL.

Jedes Cover ist ein Statement. Es soll nicht nur schön aussehen, sondern etwas auslösen: Interesse, Neugier, Auseinandersetzung.

Coverbeispiele nach dem ersten Relaunch 2012 – gestalterisch vielfältig, konzeptionell geschärft, vielfach ausgezeichnet.

Design, das mitdenkt und mitwächst

agora42 ist über die Jahre gewachsen – und das Design wächst mit. Auch wenn die Zeit oft knapp ist und die Redaktion bis zur letzten Minute an den Inhalten feilt, ist das visuelle Konzept stabil und flexibel zugleich. Und wenn InDesign mal wieder mit der automatischen Silbentrennung das Zepter übernehmen will … hilft nur eins: Geduld. Und Humor.

Mehr als ein Magazin: Eine Bühne für Ideen

Die Zusammenarbeit mit agora42 ist geprägt von gegenseitigem Vertrauen, dem gemeinsamen Anspruch und einer klaren Vision: gesellschaftlich relevante Themen sichtbar machen. Ohne Hype und ohne Floskeln. Dafür mit Tiefgang und einer gestalterischen Klarheit.

Verwendete Leistungen

  • Editorial Design
  • Corporate Design
  • Covergestaltung
  • Typografiekonzept
  • Bildsprache & Bildredaktion
  • Illustration
  • Gestaltung von Anwendungsmedien (Flyer, Plakate, Mediadaten, Imagebroschüre)

Mehr davon?

Auf unserer Projektseite zeigen wir den aktuellen Stand der Gestaltung – Cover, Konzepte und noch mehr Hintergründe zur Zusammenarbeit mit agora42.

Andrea Schaffors

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