Ein aufgeklapptes agora42-Magazin der Ausgabe "Wann beginnt die Revolution?" liegt auf dem grauen Boden vor einer grauen Wand.

agora42

Brand Design, Editorial Design

Philosophie trifft Wirtschaft

agora42 ist kein gewöhnliches Wirtschaftsmagazin. Seit 2009 bringt es viermal im Jahr Autor:innen, Denker:innen und Visionär:innen aus Ökonomie, Gesellschaft und Philosophie zusammen. Seit 2010 begleiten wir das Magazin gestalterisch – mit einem Design, das Orientierung gibt und Platz schafft für komplexe Gedanken, kritische Fragen und neue Perspektiven.

Idee

Gestaltung als Denkraum für Gesellschaftskritik

Ziel war es, dem inhaltlichen Anspruch des Magazins ein visuelles Konzept zur Seite zu stellen, das Haltung zeigt, ohne laut zu sein. Jedes der drei Hauptkapitel – Terrain, Portrait & Interview, Horizont – erhält eine eigene visuelle Struktur und typografische Ausprägung. So wird Lesefluss möglich, ohne dass Tiefgang verloren geht. Die Gestaltung wirkt dabei wie eine Bühne: klar gegliedert, aufgeräumt, aber mit Raum für Metaphern, Brüche und Unerwartetes. 

Die Kategorien Horizont und Terrain schaffen Orientierung und öffnen unterschiedliche thematische Ebenen.

agora42 bietet Inhalte, die man mehrfach lesen kann – auch Jahre später. Genau dafür haben wir eine Gestaltung entwickelt, die funktional ist, identitätsstark und offen für redaktionelle Weiterentwicklung.

Foto von einer aufgeschlagenen Magazin-Doppelseite. Links ist eine abstrakte Illustration von Gesichtern und Augen zusehen und darüber steht geschrieben "Care Revolution". Rechts steht der dazugehörige Artikeltext auf weißem Grund.
Foto von einer aufgeschlagenen Magazin-Doppelseite. Links steht die Artikelüberschrift "Die Ambivalenz der digitalen Revolution sowie der dazugehörige Einleitungstext zum Artikel. Rechts steht der dazugehörige Artikeltext.
Foto von einer aufgeschlagenen Magazin-Doppelseite. Über beiden Seiten steht Text eines Interview von Eva von Redecker auf gelbem Untergrund.

Für die Kategorie Porträt entstehen jeweils eigens entwickelte Illustrationen. Sie zeigen Persönlichkeiten aus Film, Philosophie, Politik und Geschichte – reale wie fiktive. Stilistisch bewusst vielfältig, reagieren sie auf Inhalt, Ton und Kontext der jeweiligen Ausgabe und machen Denken sichtbar, ohne zu vereinheitlichen.

ergebnis

Ein Magazin, das durch Gestaltung mitdenkt

Das visuelle Erscheinungsbild von agora42 ist über die Jahre gewachsen – und mit ihm unser Designansatz. Beim Relaunch 2022 wurde das Editorial Design weiter verfeinert: typografisch differenzierter, strukturierter und dennoch flexibel. Die Bildsprache bleibt symbolisch, oft „um die Ecke gedacht“, nie beliebig. Das Cover ist dabei Bühne und Statement zugleich – oft minimalistisch, immer ausdrucksstark. Viele Titel wurden beim Wettbewerb „Cover des Monats“ ausgezeichnet – gemeinsam mit Medien wie brand eins, CICERO oder DER SPIEGEL. Unser Design unterstützt die Redaktion darin, komplexe Inhalte zugänglich zu machen.